Sammy

Rasse Poitevin (franz. Jagdhund)
Geschlecht männlich, kastriert
Alter ca. Frühjahr 2010

Sammy stammt aus Südfrankreich und ist am 05. Februar 2012 bei uns eingezogen, weil er in der dortigen Auffangstation im harten Winter diesen Jahres zu erfrieren drohte. Bei seiner Ankunft hatte er bereits Erfrierungen an den Hoden und am Penis, die wir aber erfolgreich behandeln konnten. In den ersten Tagen bei uns hat er viel in Decken eingewickelt geschlafen, es war, als bräuchte er fast eine Woche, um aufzutauen und sich von den körperlichen Strapazen zu erholen.

Sammy ist gut mit Hunden beiderlei Geschlechts verträglich und ausgesprochen freundlich gegenüber Menschen, auch Kindern. Er fährt problemlos im Auto mit und ist für jede Unternehmung zu haben. Da er rassetypisch über einen starken Jagdtrieb verfügt, sollte man sich allerdings darauf einstellen, ihn mit Schleppleine zu führen und man sollte über ein gut eingezäuntes Grundstück verfügen.

Sammy ist ein aufgeschlossener, fröhlicher Hund.

 

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Am 13. März 2013 ist Sammy in sein neues Zuhause umgezogen. Wir wünschen ihm und seiner Familie ein schönes Leben miteinander!

Am 15. März 2013 haben wir uns über die erste Post aus Sammy`s neuem Zuhause gefreut:

Liebes Häuser der Hoffnung-Team und alle, die mich kennen ...

Alles easy, alles cool, alles gut!
Bin etwas kurz angebunden, weil ich seeeeehr beschäftigt bin mit viiiiieeeeeeel Schlafen und dem Erkunden meiner neuen Umgebung. Manchmal bin ich noch ein wenig aufgeregt, weil da sooooo viel Neues ist, aber meistens benehme ich mich schon wie ein Musterknabe (sagen zumindest Angie und Markus).

Meine Kumpels im TierHeim vermisse schon ein bisschen, daher komme ich Euch demnächst auch wieder besuchen

Bis bald - and a rocky smile

Sammy

Am 12. August 2013 haben wir uns über Post gefreut:

Liebes TierHeim-Team und alle die Sammy kennen,
mit Sammy geht es uns sehr, sehr gut! Das Zusammenleben gestaltet sich als äußerst unkompliziert, weil Sammy so brav ist und neuen Dingen und Situationen gegenüber sehr aufgeschlossen ist.  Nur bei neuen Spaziergehwegen flippt er manchmal noch komplett weg, vor allem wenn zu viel Wald dabei ist– hier reagiert er dann manchmal kopflos, ja fast hysterisch wird er und wenn er sich dann wie ein kleiner hündischer Mustang aufführt, schmeißen wir auch die Nerven weg und brechen den Ausflug ab – das wird wohl noch etwas dauern. Aber die gewohnten Spaziergehstrecken läuft er an der 10m Leine ganz ok. Gehsteiglaufen macht er richtig gut, sein einwandfreies „Warte am Straßenrand“ fasziniert mich immer wieder, zumal er für alle anderen Kommandos nicht die nötige Konzentration aufbringen kann oder will.

Sammy hat trotzdem schon sehr viel gelernt.  Er springt nun anstandslos ins Auto und  anständig auch wieder aus,  zerstört nur Dinge in unserer Anwesenheit, alleine bleibt er ganz problemlos, vermeldet bravourös alle Igel durch Bellen und hört erst wieder auf, wenn der Igel durch uns inspiziert wurde und wir dessen Gesellschaft als gut befunden haben. Er geht  (fast) immer an Enten und Katzen gelassen vorbei, nur Eichhörnchen bringen ihn nach wie vor aus der Fassung. Weiters hat er erstaunt festgestellt , dass er seine Nase auch innerhalb der Wohnung für ein Suchspiel einsetzen kann, er liebt Ottoson Spiele, seinen gelben Ball, seine Kuschelsocke und die Couch und schaut für sein Leben gern in der Gegend rum. Er genießt nach wie vor Streicheleinheiten von Jedermann und Jederfrau. Er ist sozusagen der Schmuseheld von unserem Viertel und freut sich über jegliche Zuwendung, vor allem von älteren Herren mit weißem Haar und spielt hier gern auch mal den Clown. Mit seiner freundlichen und charmanten Art wickelt er halt auch jeden um den Finger – ups, Pfote natürlich. Wenn ich mal wieder fix und fertig bin, weil er mich wie einen Sandsack durch die Gegend geschliffen hat, dann zeigt er mir einfach minutenlang dieses Gesicht.

Anbei ein paar Fotos, damit Ihr seht, wie gut es ihm jetzt geht. Liebe Grüße!

Am 03. Oktober 2016 haben wir Post bekommen:

Liebes Team von Häuser der Hoffnung,
hier ein paar Bilder von Sammy 2016 bei seinen Lieblingsbeschäftigungen: Plüschtiere suchen, finden und bringen, Wurst suchen, Spazierengehen und das Feld beobachten.

Wir behalten Sammy als sehr aktiven, lebensfrohen und immer zu Späßen aufgelegten Hund in Erinnerung, der unser Herz sehr berührt hat. Seine kurzen, schlechten Phasen (Leishmaniose) hat er mit geduldiger Zuversicht auf Besserung hingenommen, um dann wieder mit vollem Elan die Welt aufs Neue zu entdecken. Wir haben ihn deswegen auch öfter einmal „Carpe Diem“ Hund genannt.

Dass wir Sammy am 25. September 2016 so unvermittelt gehen lassen mussten, kam für uns überraschend und schnell, denn er war gesundheitlich gerade sehr gut drauf. Es scheint wohl so, als ob er weiterreisen musste...

 


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